Wie beeinflussen Emotionen unsere Entscheidungsfindungen?

Treffen Sie wichtige Entscheidungen aus dem Bauch heraus oder schreiben Sie sich eine Liste mit allen Vor- und Nachteilen?

Ihre Intuition kann Ihnen sicherlich gute Impulse geben. Aber auch, wenn Sie Ihre Entscheidungen auf Basis von Logik und gesundem Menschenverstand treffen, werden sie dennoch oft von Emotionen gesteuert.

Indem wir verstehen, wie Emotionen in unsere Entscheidungsprozesse einfließen, können wir lernen, die perfekte Balance zwischen Vernunft und Intuition zu finden und die Entscheidungen zu treffen, mit denen wir unser Leben nach unseren individuellen Wünschen gestalten können.

Wie werden Entscheidungen durch Emotionen beeinflusst?

Emotionen entstehen dann, wenn unser Gehirn das Geschehen um uns herum mit Hilfe unserer Erinnerungen, Gedanken und Überzeugungen interpretiert. Dies hat Auswirkungen auf unsere Gefühle und unser Verhalten. Alle unsere Entscheidungen werden in irgendeiner Weise von diesem Prozess beeinflusst.

Bei gutem Wetter entscheiden Sie sich vielleicht, durch den Park nach Hause zu gehen. Sind Sie als Kind jedoch von einem Hund angegriffen worden, könnte derselbe Ort Angst auslösen und Sie würden sich dafür entscheiden, den Bus zu nehmen. Es mag logische Argumente gegen diese Angst geben, aber in diesem Moment wird die Entscheidung von Ihrem emotionalen Zustand bestimmt.

Verschiedene Emotionen beeinflussen Entscheidungen auf unterschiedliche Weise. Wenn Sie sich traurig fühlen, sind Sie vielleicht eher bereit, sich mit für Sie ungünstigen Dingen zufrieden zu geben. Vielleicht bewerben Sie sich nicht auf eine Beförderung oder lösen sich nicht aus einer ungesunden Beziehung.[1] Aber Trauer kann auch Auswirkungen auf Ihr Mitgefühl haben - Untersuchungen zeigen, dass unglückliche Menschen eher befürworten, die Leistungen für Sozialhilfeempfänger zu erhöhen, als Menschen, denen es an Empathie mangelt.[2]  

Emotionen haben nicht nur Einfluss auf die Art unserer Entscheidung, sondern auch auf die Geschwindigkeit, mit der wir sie treffen. Wut kann zu Ungeduld und voreiligen Entscheidungen führen.[3]  Wenn Sie enthusiastisch sind, können Sie voller Vertrauen und Optimismus schnelle Entscheidungen treffen, ohne mögliche Auswirkungen zu berücksichtigen.[4] Haben Sie Angst, so treffen Sie Ihre Entscheidungen, die dann auch von Unsicherheit und Vorsicht getrübt sein können, wahrscheinlich langsamer.

Ihr Bauchgefühl spielt also eine große Rolle im Entscheidungsprozess, doch kann es auch zu Fehleinschätzungen und unbewussten Vorverurteilungen oder Rücksichtslosigkeit und Risikoscheu führen. In welchen Situationen sollten wir aber auf unser Bauchgefühl achten?

Wie können wir unsere Intuition sinnvoll einsetzen?

Die viszerale Reaktion unseres Gehirns auf eine gefährliche Situation war tatsächlich ein Überlebensmechanismus. Die panische Angst unserer Vorfahren vor gefährlichen Tieren motivierte sie, SOFORT WEGZULAUFEN - sonst hätten sie nicht überlebt.

Wenn Ihnen in einer bestimmten Situation übel wird, ist das ein Signal Ihres Körpers, dass er basierend auf Ihren bisherigen Erfahrungen und Überzeugungen Gefahr wittert.[5]

Natürlich kann diese Reaktion völlig unbegründet sein, aber sie kann auch dazu dienen, Sie vor Gefahren zu schützen oder zu verhindern, dass Sie vergangene Fehler wiederholen.

Die instinktive Entscheidungsfindung ist also von großem Vorteil, weil sie so schnell funktioniert. Wenn Sie sich in einer lebensgefährlichen Situation befinden, haben Sie keine Zeit, sich über Für und Wider Gedanken zu machen.

Das gilt auch für banale Entscheidungen. Über die Vorteile von Tee gegenüber Kaffee nachzudenken, könnte Zeitverschwendung sein.

Auf Emotionen basierende Entscheidungen können in Bezug auf andere Menschen empathischer ausfallen. Denken Sie an Menschen, die ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um andere zu retten, oder daran, wie Sie sich verhalten, wenn Sie einer Freundin eine schlechte Nachrichten überbringen müssen.

Es hat auch Vorteile, auf Emotionen zu hören. Wenn Sie regelmäßig Achtsamkeitsübungen durchführen oder Tagebuch schreiben, kennen Sie sich wahrscheinlich ziemlich gut und sind sich Ihrer selbst bewusst. Ihre Intuition ist sicher ein guter Berater, wenn es darum geht, ob jemand als romantischer Partner für Sie infrage kommt oder was Sie an Ihrer Karrierestrategie ändern sollten.

Ist man emotional ausgeglichen und sich seiner selbst bewusst, kann man durchaus seinen Instinkten vertrauen.

Wie kann uns emotionale Intelligenz helfen, bessere Entscheidungen zu treffen?

Sowohl Emotion als auch Logik spielen bei der Findung positiver Entscheidungen eine Rolle. Wenn wir verstehen, woher unsere Emotionen kommen und wie sie unser Denken und Verhalten beeinflussen, können wir trainieren, unsere Reaktion zu steuern und somit lernen, bessere Entscheidungen zu treffen.

In unserem Leitfaden zu emotionaler Intelligenz können Sie mehr darüber erfahren, wie Sie Ihr emotionales Bewusstsein entwickeln können. Es ist hilfreich zu wissen, wann Sie auf Ihre Emotionen hören und wann Sie sie ignorieren sollten.

Hier finden Sie weitere Informationen darüber, wie die Original Bach®-Blüten - eine Produktpalette aus 38 natürlichen Essenzen (Ausnahme Rock Water) - Sie auf Ihrem Weg zu mehr emotionaler Ausgeglichenheit unterstützen können.

[1] Olga Khazan (The Atlantic, 2016). The best headspace for making decisions

[2] Olga Khazan (The Atlantic, 2016). The best headspace for making decisions.

[3] Amy Morin (Inc.com, 2015). 4 ways your emotions can screw up your decisions.

[4] Amy Morin (Inc.com, 2015). 4 ways your emotions can screw up your decisions.

[5] Mary C Lamia (Psychology Today, 2010). Like it or not, emotions will drive the decisions you make today.

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