Wie du mit Unsicherheit und Veränderung umgehst

Nachdem in den letzten Monaten durch die Quarantäne die Tage oft miteinander verschwommen sind, sieht es so aus, als gäbe es einen Lichtschimmer am Ende des Tunnels. Jetzt, wo viele Ländern beginnen die Vorschriften zu lockern, sind wir wieder vor Veränderungen gestellt. Die Angst, das Haus oder die Wohnung zu verlassen, was die nächsten Wochen und Monate bringen werden, bis hin zur Gewöhnung daran, dass die Kinder wieder zur Schule gehen und zur alten Routine zurückkehren, ist alles wieder neu.

Das Bach-Team hat ein paar Tipps für dich zusammengestellt, die dir helfen sollen, deine Emotionen in den Griff zu bekommen, Vertrauen in deine Entscheidungen zu finden, positiv zu bleiben und dich auf weitere Veränderungen einzustellen.

1.         Wie man mit Unsicherheit umgeht

Momentan spürst du vielleicht ein vages Gefühl der Unsicherheit. Obwohl die Regierung vielleicht über die Aufhebung von Beschränkungen spricht, ist es schwer zu wissen, wie die nächsten Wochen und Monate aussehen werden, und das kann ziemlich verunsichernd sein. Man kann nicht mit Sicherheit wissen, wie die Dinge in Zukunft aussehen werden. Obwohl es wichtig ist, sich auf die Gegenwart zu fokussieren, kann es helfen, Pläne zu machen. Die Szenarioplanung kann helfen, mit den verschiedensten Umständen umzugehen. Schreibe 3-4 verschiedene Szenarien auf, wie die nächsten Wochen und Monate verlaufen könnten und auch, wie du mit ihnen umgehen würdest. Dies kann dir in Zeiten von ständiger Veränderung ein wenig Sicherheit geben. Lese in ein oder zwei Wochen nochmal über deine Pläne und schaue, welche Veränderungen eingetreten sind und wie du sie für die nächsten Wochen adaptieren musst. Sobald das geklärt ist, kannst du den Plan beiseitelegen und dich wieder auf die Gegenwart konzentrieren.

2.         Wie man positiv bleibt

Vielleicht hast du in deinem Umfeld schon den Spruch „Ich versuche, positiv zu bleiben!“ gehört, aber fragst dich, wie du das für dich selbst umsetzen kannst. Es ist einer dieser Dinge, die leichter gesagt ist als getan. Aber es gibt Wege, positiv zu bleiben, während du täglich mit Veränderung zu kämpfen hast. Versuche beispielsweise ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. In diesem kannst du niederschreiben, wofür du dankbar bist, welche schönen Dingen dir passiert sind, oder was dich zum Lächeln gebracht hat. Dabei geht es nicht darum Negatives zu unterdrücken, sondern sich Positivem bewusst zu werden. Nehme dir jeden Abend ein oder zwei Minuten, genau diese Dinge aufzuschreiben, seien es die Sonnenstrahlen, die du beim Spaziergang genossen hast oder ein schöner Moment mit deiner Familie. Wenn du ein Tagebuch aus Papier altmodisch findest, gibt es auch viele Apps, die genau denselben Zweck erfüllen.

3.         Wie du mutig wirst

J.M. Barrie sagte einmal: "Es gibt viele verschiedene Arten von Tapferkeit", und wenn du dich momentan entmutigt fühlst, denke an dieses Zitat. Wenn du einen Freund anrufst und mit ihm darüber sprichst, wie es dir geht, wenn du einen Spaziergang machst, wenn du dich nach langer Zeit mal wieder ins Auto setzt, wenn du wieder zur Arbeit oder zum Einkaufen gehst, wenn du deine Kinder von der Schule abholst oder einfach so vor die Tür gehst – alles das ist mutig! Wenn du dich fühlst, als bräuchtest du noch ein wenig Ansporn, um diese Dinge zu meistern, spreche mit deiner Familie, Verwandten oder Freunden darüber. Tausche dich mit anderen aus und frage sie, wie sie mit der aktuellen Situation umgehen. Das kann dir eine neue Perspektive und mehr Mut und Sicherheit geben.

4.         Wie du dich in deinen Handlungen sicherer fühlen kannst

Genauso wie Mut zu zeigen, kann es momentan schwer sein, sich in seinem Handeln sicher zu sein. Aber während sich die Dinge in einem ungewissen Tempo verändern, kannst du Kontrolle darüber übernehmen, wie du mit diesen Veränderungen umgehst. Es kann leicht sein, sofort wieder in eine "normale" Routine springen zu wollen, aber wenn du es langsam angehen lässt, kannst du das Ziel erreichen, ohne dich dabei selbst zu überfordern oder dich besorgt und gestresst zu fühlen. Gliedere die Dinge in kleinere, besser erreichbare Schritte auf, die sich langsam zu größeren aufbauen.

Wenn du zum Beispiel jemand bist, der während der Quarantäne Lebensmittel online bestellt hat, versuche es mit einem Kompromiss. Bestelle online, aber hole deine Einkäufe persönlich im Laden ab. So erhältst du einen Eindruck darüber, wie es momentan dort aussieht, überforderst dich aber nicht. Wenn du dich ein wenig sicherer fühlst, kannst du als Nächstes einen kurzen Einkauf machen. Schließlich versuche es mit einem größeren Wocheneinkauf. Das Wichtigste ist, das zu tun, was sich für dich richtig anfühlt, damit du dich bei jedem Schritt wohlfühlst. Versuche, aus dem Umgang mit jeder beängstigenden Situation zwei oder drei positive Lektionen zu ziehen. Finde einen Weg; um dich selbst und anderen für jeden kleinen Schritt zu loben.

Denke außerdem daran, dass nicht jede Veränderung negativ sein muss. Der Blickwinkel macht es aus. Nimm die nächste Veränderung als Herausforderung und Chance an, um innerlich zu wachsen. Was hast du über deine Stärken und Schwächen gelernt, was kannst du tun, um dir selbst zu helfen und weiter zu wachsen? Woran musst du noch arbeiten?

Es ist wichtig, dass du dich während dieses Prozesses regelmäßig daran erinnerst, dass du großartig mit der Situation umgehst. Den schwersten Teil hast du schon hinter dir! Vergiss nicht, jeden Tag gut zur dir selbst zu sein.

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