Entwicklung der emotionalen Intelligenz (EQ)

Haben Sie auch schon einmal etwas bereut, was Sie in der Hitze des Gefechts gesagt oder getan haben? Haben Sie Schwierigkeiten sich mit anderen Menschen zu verstehen oder einig zu werden? Damit sind Sie nicht allein. Die meisten von uns kennen Momente, in denen uns unsere Emotionen überwältigen, oder sich unsere Beziehungen zu Familie, Freunden oder Kollegen oberflächlich anfühlen.

Wie können wir also unsere Emotionen für uns statt gegen uns arbeiten lassen? Das Geheimnis guter Beziehungen liegt in der Kultivierung unserer emotionalen Intelligenz. Emotionale Intelligenz, der sogenannte EQ, ist seit einiger Zeit ein beliebtes Stichwort, wenn es um Selbsthilfe und Persönlichkeitsentwicklung geht. Aber was ist das genau? Und kann man es erlernen?

Wir haben für Sie einige Informationen zusammengestellt, die erklären, wie emotionale Intelligenz bei der Entwicklung der Persönlichkeit unterstützt.

Was ist emotionale Intelligenz?

Intelligenz kann auf verschiedene Arten gemessen werden. Intuitiv wissen wir, dass Belesenheit und exzellente Abschlüsse nicht der einzige Weg zu Erfolg und Glück im Leben sind. Tatsächlich kann es für den persönlichen und beruflichen Erfolg wichtiger sein, Emotionen – die eigenen und die anderer - lesen und darauf reagieren zu können.[1]

Emotionale Intelligenz bedeutet in der Lage zu sein, die eigenen Gefühle und die der Menschen um Sie herum zu erkennen und zu verstehen. Nur so können Sie sich in jemanden einfühlen und in der jeweiligen Situation hilfreich reagieren.[2] Indem wir emotional bewusster werden und verstehen, wie Emotionen das Verhalten prägen, können wir unsere sozialen Kompetenzen stärken und besser mit anderen kommunizieren.
 
Das bedeutet keineswegs, dass Emotionen eine schlechte Sache sind – es geht nicht darum, immerzu selbstbeherrscht, selbstbewusst oder gelassen zu sein.[3] Wichtig ist es, sich auf die große Bandbreite von Emotionen einzulassen und zu verstehen, wie man emotionales Wohlbefinden in sich selbst und anderen fördern kann.

Fünf Wege zur Steigerung Ihrer emotionalen Intelligenz

Während einige Psychologen vertreten, dass der EQ durch Genetik und frühe Erfahrungen geprägt sei (ähnlich wie musikalische oder mathematische Fähigkeiten)[4], ist es definitiv auch im Erwachsenenalter möglich, Ihr emotionales Gespür zu verfeinern. Dazu vier Hinweise:

1. Die eigenen Gefühle wahrnehmen[5]
Der erste Schritt zu größerer Selbsterkenntnis ist die Beobachtung Ihrer eigenen Gefühle. Nehmen Sie ein paar Atemzüge und registrieren Sie ohne jede Wertung, was in Ihrem Geist und Körper vor sich geht. Im hektischen Alltag fehlt oft Zeit, um in sich hineinzuhören. Aber mit ein bisschen Übung wird Ihnen dies auch in stressigen Zeiten gelingen.

2. Erst denken, dann handeln
Wenn Sie eine starke emotionale Reaktion auf etwas erleben – vielleicht ein Gefühl von Ärger, Trauer oder Frustration – nehmen Sie sich einen Moment Zeit und fragen Sie sich, wie Sie sich gerade fühlen und warum. Indem Sie Ihre Emotionen wahrnehmen, können Sie nach und nach die Auslöser ihrer Gefühlsausbrüche identifizieren und lernen, bewusster mit ihnen zu agieren.

3. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Gefühle[6]
Sobald Sie sich Ihrer Gefühle bewusster werden, können Sie sich entscheiden, welchen Emotionen sie Raum geben wollen. Fühlen Sie sich beispielsweise von jemandem verletzt oder beleidigt, sind diese Gefühle zwar gerechtfertigt, doch nur Sie können sich dafür entscheiden, mit Integrität und Mitgefühl zu agieren, anstatt ausschließlich aus den Gefühlen heraus zu handeln. Auch wenn es auf den ersten Blick schwierig erscheinen mag, kann diese Befähigung zu erfüllteren Beziehungen und gesteigertem emotionalen Wohlbefinden führen.

4. Ein offenes Ohr haben
Wenn Sie es schwierig finden, zu erkennen wie andere sich fühlen, fragen Sie einfach nach! Üben Sie aktives Zuhören, indem Sie Ihrem Gegenüber Raum zum Reden geben, Fragen stellen und Verständnis zeigen. Seien Sie neugierig auf das, was andere erleben, und scheuen Sie sich nicht, Ihre eigenen Geschichten zu erzählen.

5. Üben, üben, üben!
Wenn Sie sich in einer herausfordernden Situation befinden, sehen Sie diese als Möglichkeit, Ihr emotionales Bewusstsein zu trainieren. Es kann eine Weile dauern, bis sich diese Haltung natürlich anfühlt. Es wird nicht immer perfekt laufen, aber halten Sie sich zugute, dass Sie dranbleiben. Mit der Zeit wird sich Ihre emotionale Intelligenz mehr und mehr steigern.

Denken Sie daran, dass es keine „schlechten“ Emotionen gibt. Weisen Sie weder Ihre eigenen noch die Gefühle anderer ab – sie sind wichtige Informationen, die Ihnen helfen, Ihre Empathie weiterzuentwickeln.[7]

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[1] Susan Krauss (Psychology Today, 2013). Unlock your emotional genius.

[2] Patricia Thomson (mindbodygreen.com, 2015). 9 tips to increase your emotional intelligence for stronger relationships.

[3] John Mayer (Psychology Today, 2009). What emotional intelligence is and is not.

[4] Darby Saxbe (Psychology Today, 2009, 2016). The socially savvy.

[5] Hannah Braime (lifehack.org). 7 practical ways to improve your emotional intelligence.

[6] Hannah Braime (lifehack.org). 7 practical ways to improve your emotional intelligence.

[7] 6seconds (6seconds.org, 2018). How to improve emotional intelligence: 10 tips for increasing self-awareness.
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