Acht Möglichkeiten, um das Gedankenkarussell zu stoppen

Kreisende Gedanken beginnen oft, wenn wir uns gestresst oder überfordert von dem fühlen, was in unserem Leben gerade vor sich geht. Hier sind acht Möglichkeiten, sie selbst ein wenig zu bremsen.

Selbstwert und Selbstvertrauen

Selbstachtung ist im Wesentlichen, wie wir uns selbst wertschätzen. Wenn die Gedanken über uns selbst im Allgemeinen positiv sind, fördert das ein gesundes Selbstwertgefühl. Die gute Nachricht ist, dass Meditation helfen kann, die Beziehung zu unseren Gedanken zu verändern. Dies kann dazu beitragen, das Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen zu stärken.

Wenn wir meditieren, verstummen unsere Gedanken nicht einfach, aber durch Achtsamkeit können wir lernen, wie wir diese Gedanken akzeptieren und uns von ihnen distanzieren können. Achtsamkeitsmeditation ermöglicht es uns, diesen kreisenden Gedanken zu begegnen, ohne auf sie zu reagieren. Durch regelmäßiges Üben können wir lernen, uns von nicht hilfreichen Gedanken zu befreien.

Beziehungen

Manchmal kann das Gedankenkarussell unsere Sicht auf das Geschehen trüben und zu Kommunikationsschwierigkeiten führen.

Wenn Du jedoch aufhörst, über Dinge zu reden, kannst Du das Karussell damit nicht anhalten. Es können sich eher im Laufe der Zeit weitere Spannungen aufbauen.

Wenn es Dir schwer fällt, die Dinge persönlich an- und zu besprechen, empfehlen einige Beziehungsexperten, die Probleme zu Papier zu bringen. Indem Du aufschreibst, wie Du Dich fühlst, kannst Du Deinen Geist fokussieren und die Macht des Gedankenkarussells verringern.

Gedanken zur Unsicherheit des Lebens

Wenn die Gedanken kreisen, konzentrieren sie sich oft auf unser Leben und die Unsicherheit der Zukunft. Das Üben von Achtsamkeit und das Ausführen von Entspannungsübungen kann dazu beitragen, Deinen Körper und Deinen Geist zu beruhigen. So verlangsamen sich kreisende Gedanken und Du kannst dich neu konzentrieren.

Durch wiederholtes Verknüpfen eines Wortes wie „Entspannen“ mit dem Zustand der Entspannung kann das Wort zu einem kraftvollen Stichwort werden, um Stress abzubauen. Versuche, Dein gewähltes Wort zu sagen, während Du langsam ausatmest. Dadurch fühlst Du Dich entspannter.

Work-Life-Balance

Wenn das Leben hektisch ist und wir mit vielen Dingen zwischen Arbeit und Freizeit jonglieren, ist es wichtig, zum Gleichgewicht zu finden. Intelligentes Arbeiten beinhaltet das Priorisieren der Arbeitslast und das Einplanen einer bestimmten Zeit pro Aufgabe. Versuche, eine Grenze zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen, damit Du auch wirklich abschalten und eine mentale Pause von Deinem Arbeitstag einlegen kannst. Verbringe Zeit mit Deiner Familie und Freunden, hab Spaß und schaffe Dir Raum für Bewegung, Entspannung und Deine Hobbys. Das kann Stress abbauen.

Gesundheit

Eine gesunde Ernährung kann ebenfalls dazu beitragen, die kreisenden Gedanken zu reduzieren. Eine ausgewogene Ernährung und ein aktiver Lebensstil sind äußerst wichtig. Iss eher mageres Fleisch, Nüsse, Samen, Kohlenhydrate aus Vollkorn und Gemüse. Obst und Gemüse sind gute Quellen für Antioxidantien, die die Zellen vor oxidativem Stress im Körper schützen. Hoch-antioxidative Lebensmittel sind z. B. Beeren, Bohnen, Zitrusfrüchte und Äpfel.

Zusätzlich kann regelmäßige Bewegung dazu beitragen, Dein geistiges Wohlbefinden zu verbessern. Wann immer Du das Gefühl hast, dass die Gedanken zu kreisen beginnen, nimm Dir Zeit für einen flotten Spaziergang oder etwas Jogging, da dies Deine Gedanken beruhigt und eine willkommene Ablenkung darstellt.

Geld sparen

Wenn es etwas gibt, das Du wirklich gerne sehen, tun oder kaufen würdest, ist das Setzen eines Geld-Spar-Ziels eine fantastische Möglichkeit, schneller zu sparen. Finanzexperten raten dazu, Deinem Ziel einen Namen zu geben, damit Du es schneller erreichst. Wenn Du bisher nur wenig Geld gespart hast, versuche, mit einem kleinen Ziel zu beginnen. Zum Beispiel mit einer Schlussverkaufs-Sparbüchse. Berechne außerdem, wie viel Geld Du jeden Monat sparen möchtest. Um daraus Dein Alltags-Budget zu ermitteln, solltest Du so viele Informationen wie möglich über Dein Einkommen und Deine Ausgaben sammeln und alles aufschreiben. Wenn Du Deine Ausgaben reduzieren musst, um auf Dein Ziel hinzuarbeiten, kannst Du einfache Kürzungen in Betracht ziehen. Z. B. könntest Du Dir Dein Mittagessen von zu Hause mitbringen.

Umwelt

Manchmal kann die Umgebung, in der wir uns befinden, unser Denken beeinflussen. Selbstwahrnehmung kann Dir helfen, zu erkennen, wohin Deine Gedanken und Gefühle Dich führen, und dies wiederum kann Dir ermöglichen, alle notwendigen Änderungen vorzunehmen. Eine der besten Möglichkeiten zur Stärkung Deiner Selbstwahrnehmung besteht darin, aufzuschreiben, was Du tun möchtest, um Deine Fortschritte anschließend zu verfolgen.

Du kannst Dich auch freiwillig für eine Umweltschutzorganisation engagieren, einen Beitrag zu einem Gemeinschaftsgarten leisten, an einer Fluss- oder Strandsäuberung teilnehmen oder Dich für die Erhaltung von Wäldern engagieren. 

Angst vor Versagen

Die Angst vor dem Scheitern kann zum Stillstand führen und dazu, dass wir letztendlich gar nichts tun. Diese Selbstsabotage kann in Form von Aufschub, Perfektionismus, Angstzuständen, mangelnder Bereitschaft neue Dinge auszuprobieren und geringem Selbstwertgefühl oder Selbstvertrauen auftreten.

Visualisierung ist ein leistungsfähiges Werkzeug zur Zielsetzung. Beginne mit ein paar kleinen Zielen und steigere die Herausforderung jeweils nur ganz leicht. Visualisierung ist auch eine bekannte Entspannungstechnik. Mit ihr kannst Du veranschaulichen, wie Du Deine Angst überwinden, oder Ruhe finden kannst, wenn Du Dich von Deiner Angst überwältigt fühlst. Die Reaktion des Gehirns auf imaginäre Szenarien entspricht häufig seiner Reaktion auf Erfolg und Misserfolg im realen Leben. Mache die Visualisierung daher zu einem Teil Deines Werkzeugs für das mentale Wohlbefinden.

 

(1) Appetite – Cancer Research Center, Division of Public Health Sciences, Seattle, 2016. Subjective mood and energy levels of healthy weight and overweight healthy adults on high and low-glycaemic load experimental diets  (dt.: Subjektive Stimmung und Energieniveaus von gesunden und übergewichtigen gesunden Erwachsenen bei experimentellen Diäten mit hoher und niedriger glykämischer Belastung) 

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